Hannover / München, 26. März 2026 – Eine digitale Fabrikplanung allein reicht nicht mehr: Produktionsunternehmen in der DACH-Region stehen vor der Aufgabe, ihre Werke als vernetzte, lernende Ökosysteme zu betreiben. Gleichzeitig ist KI aus der Fertigung nicht mehr wegzudenken. In vielen Produktionen gehört es heute zum Standard, dass Kameras Anomalien erkennen, generative Modelle Vorschläge liefern und Planungswerkzeuge Layouts optimieren. Ganz im Sinne des Leitthemas der diesjährigen Hannover Messe – „THINK TECH FORWARD“ – rückt nun in der Produktion die nächste Evolutionsstufe von KI in den Fokus: Systeme, die nicht mehr nur analysieren und planen, sondern auf Basis präziser Weltmodelle aktiv in die reale Fertigung eingreifen und diese mitgestalten.
Auf der Hannover Messe 2026 zeigt Autodesk, wie sich dieser Wandel gestalten lässt. Am Stand E40 in Halle 17 erleben Besuchende anhand konkreter Anwendungsfälle, wie Autodesk mit seiner Design & Make-Platform, der Branchen-Cloud Fusion, Autodesk AI, Lösungen wie FlexSim und Tandem sowie digitalen Zwillingen und dem Autodesk Assistant den Schritt hin zu Physical AI vorbereitet.
Fusion als Industrie-Cloud: Die Brücke zwischen heute und morgen
Autodesk baut mit Fusiondas Rückgrat einer Industrie-Cloud für die Fertigung auf. Fusion vernetzt CAD, CAM, CAE, Leiterplattenentwicklung, Datenmanagement (PLM, PDM), MES-Funktionen, Automatisierungen und Funktionalitäten der Autodesk KI in einer gemeinsamen Umgebung.
Für die DACH-Region ist dabei besonders wichtig:
- Fusion ist keine Insel, sondern ergänzt etablierte Werkzeuge wie Inventor und Vault. Kund:innen können bestehende Desktop-Workflows weiter nutzen und schrittweise Cloud- sowie KI-Funktionen hinzufügen. Zudem treten Fusion und Inventor als abgestimmtes Ökosystem auf und punkten damit auch mit Blick aufInvestitionssicherheit und Vertrauen.
- Auf der Hannover Messe macht Autodesk greifbar, wie die Autodesk Product Design & Manufacturing Collection als Gesamtpaket Mehrwerte von Konstruktion über Simulation bis zur Anbindung an Fertigungs- und Betriebsprozesse stiftet.
Exponate: Von unbemannten Drohnen bis zum weltgrößten optischen Teleskop
Autodesk holt zentrale Zukunftsthemen mit konkreten Praxisbeispielen aus der Theorie in den Alltag. Zu den Exponaten zählen unter anderem ein Modell des Autodesk Technology Center im britischen Birmingham, unbemannte Luftfahrzeuge des Schweizer Herstellers SwissDrones sowie das ESO Extremely Large Telescope (ELT), das weltweit größte optische Teleskop.
Autodesk Technology Center: Blaupause für Fabrik‑Operations
Einer der Schwerpunkte am Autodesk-Stand ist in diesem Jahr das Modell des Autodesk Technology Centers in Birmingham. Er zeigt, wie sich Produktionsumgebungen heute digital abbilden sowie in Echtzeit überwachen und steuern lassen. Mehr noch: Das Beispiel macht deutlich, wie digitale Zwillinge sich von reinen Visualisierungstools zu Trainingsumgebungen für KI in der Fertigung entwickeln. Damit wird sichtbar, wie sich aus einem digitalen Fabrikmodell ein operativer Leitstand entwickelt. Und wie diese Logik auf DACH-Werke übertragbar ist, in denen Unternehmen schrittweise eigene, wiederholbare Beweise für den Nutzen digitaler Zwillinge aufbauen wollen. Autodesk liefert dafür die Basis aus Geometrie, Simulation und operativem Kontext.
Auf der Messe zeigen Autodesk-Experten, wie der digitale Zwilling:
- Daten aus CNC-Maschinen, Sensoren, SCADA-Systemen und Facility-Plattformen bündelt,
- Maschinenverfügbarkeit und Auslastung transparent macht und
- Prozesskontrolle, Wartung und Compliance im laufenden Betrieb unterstützt.
SwissDrones: Unbemannte Luftfahrzeuge für Inspektionen und Rettungsaktionen
Ein weiteres Highlight am Stand von Autodesk ist SwissDrones. Anhand eines Drohnenmodells des Schweizer Unternehmens wird sichtbar, wie sich ein komplexes Luftfahrtsystem mit Autodesk-Lösungen entwickeln lässt – von den ersten Konzeptskizzen über detaillierte Simulationen bis hin zur Vorbereitung der Zulassung.
ESO ELT: Das weltgrößte optische Teleskop in der chilenischen Atacama-Wüste
Das Modell des ESO Extremely Large Telescope (ELT) – dem größten optischen Teleskop der Welt – zeigt, wie exakte 3D-Geometrie, durchgängige Daten und simulationsgestützte Planung in einem der anspruchsvollsten Ingenieursprojekte zusammenwirken. Seit über zehn Jahren setzt das European Southern Observatory (ESO) beim Bau in der chilenischen Atacama-Wüste auf Autodesk-Technologien.
Weitere Anwendungsbeispiele und Gesprächsthemen
Neben den vorgestellten Exponaten werden am Autodesk-Stand E40 in Halle 17 unter anderem folgende Anwendungsbeispiele präsentiert:
- eine kompakte Fünf-Achs-CNC-Maschine von LBR Manufacturing, die durch eine Standardtür passt und beispielhaft für neue Fertigungskonzepte steht. Das Team nutzt Autodesk Fusion durchgängig vom Design über die Fertigungsintegration bis zur Steuerung.
- die digitalen Produktions- und Logistikprozesse der GEBHARDT Intralogistics Group
- wie BioDapt die nächste Generation von Sport-Prothesen entwickelt
- die digitale Inbetriebnahme des BMW Group Werks in Irlbach-Straßkirchen
Zusätzlich nutzen die Experten vor Ort die Gelegenheit, um über strategische Themen rund um künstliche Intelligenz zu sprechen, darunter:
- die Weiterentwicklung von Autodesk AI, unterstützt durch die strategische Investition in World Labs und deren Fokus auf Physical AI
- der Autodesk-Assistant integriert KI direkt in die Workflows von Design and Make. Er unterstützt Teams dabei, Aufgaben effizient zu erledigen, Ergebnisse zu prüfen und die Produktivität zu steigern, ohne dabei ihre Autdoesk-Tools verlassen zu müssen.
Über Autodesk
Autodesk verändert, wie die Welt gestaltet wird. Unsere Technologie umfasst die Bereiche Architektur, Konstruktion, Produktdesign, Fertigung sowie Medien und Unterhaltung und unterstützt Innovatoren weltweit, große und kleine Herausforderungen zu meistern. Von grüneren Gebäuden über intelligentere Produkte bis hin zu fesselnden Blockbustern – die Software von Autodesk hilft unseren Kunden, eine bessere Welt für alle zu schaffen. Weitere Informationen finden Sie unter autodesk.de oder über X: @autodesk.
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