{"id":288,"date":"2017-04-25T07:27:39","date_gmt":"2017-04-25T07:27:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.autodesk.com\/presse-center-deutschland\/?p=288"},"modified":"2019-03-18T10:14:53","modified_gmt":"2019-03-18T10:14:53","slug":"ramlab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.autodesk.com\/presse-center-deutschland\/2017\/04\/25\/ramlab\/","title":{"rendered":"Additive Ersatzteilproduktion ad hoc und vor Ort \u2013 Hybride Fertigungstechniken revolutionieren die Schifffahrt"},"content":{"rendered":"<p>Das RAMLAB des Rotterdamer Hafens und Autodesk stellen ihr erstes Pilotprojekt in der additiven Fertigung f\u00fcr die maritime Industrie vor. Gemeinsam haben sie einen Schiffspropeller in einem hybriden Fertigungsprozess hergestellt, bei dem ein industrieller Roboterarm zur additiven Fertigung und subtraktive Verarbeitungs- und Schleiftechniken genutzt wurden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-289 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.autodesk.com\/presse-center-deutschland\/wp-content\/uploads\/sites\/93\/2017\/04\/Autodesk_RamLab-2_Finaler-Propeller-300x199.png\" alt=\"\" width=\"268\" height=\"178\" srcset=\"https:\/\/blogs.autodesk.com\/presse-center-deutschland\/wp-content\/uploads\/sites\/93\/2017\/04\/Autodesk_RamLab-2_Finaler-Propeller-300x199.png 300w, https:\/\/blogs.autodesk.com\/presse-center-deutschland\/wp-content\/uploads\/sites\/93\/2017\/04\/Autodesk_RamLab-2_Finaler-Propeller-768x509.png 768w, https:\/\/blogs.autodesk.com\/presse-center-deutschland\/wp-content\/uploads\/sites\/93\/2017\/04\/Autodesk_RamLab-2_Finaler-Propeller-1024x679.png 1024w, https:\/\/blogs.autodesk.com\/presse-center-deutschland\/wp-content\/uploads\/sites\/93\/2017\/04\/Autodesk_RamLab-2_Finaler-Propeller.png 1069w\" sizes=\"auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px\" \/>Als gr\u00f6\u00dfter Hafen Europas ist der Rotterdamer Hafen eine der wichtigsten Schnittstellen im weltweiten Frachtverkehr. Er bietet die besten Verbindungen Europas nach \u00dcbersee und schl\u00e4gt j\u00e4hrlich mehr als 460 Millionen Tonnen G\u00fcter um. Ein reibungsloser Betrieb der Einrichtungen und eine nahtlose Abfertigung der Schiffe sind daher unerl\u00e4sslich. Tagt\u00e4glich ben\u00f6tigen Schiffe jedoch auch Ersatzteile, weil beispielsweise eine Schiffsschraube bei der \u00dcberfahrt besch\u00e4digt wurde. Bis das passende Ersatzteil zur Verf\u00fcgung steht, vergehen in der Regel aber Wochen oder gar Monate, wodurch f\u00fcr die Reedereien oft gro\u00dfe Kosten entstehen. Solch individuelle Ersatzteile vorr\u00e4tig zu lagern, ist ebenfalls keine realisierbare Alternative.<\/p>\n<p><strong>RAMLAB (Rotterdam Additive Manufacturing Fieldlab) soll bei schneller Probleml\u00f6sung helfen<br \/>\n<\/strong>Um diesen unbefriedigenden Zustand zu verbessern, hat der Hafen die Initiative \u201eRotterdam Additive Manufacturing Fieldlab\u201c (RAMLAB) ins Leben gerufen. Das Labor f\u00fcr additive Fertigungstechniken besch\u00e4ftigt sich nicht nur mit Forschungsprojekten, sondern beheimatet auch einen 6-Achsen-Roboterarm, der durch Autodesk Software gesteuert wird und im Additivverfahren bis zu sechs Meter gro\u00dfe Metallteile herstellen kann.<\/p>\n<p>Als wichtigster Software-Partner spielt Autodesk eine Schl\u00fcsselrolle bei der Entwicklung des innovativen, hybriden Fertigungsansatzes des RAMLAB, bei dem additive und subtraktive Fertigungsprozesse kombiniert werden. Dadurch k\u00f6nnen auf Abruf schneller und effizienter individuelle Ersatzteile produziert und Komponenten vor Ort computergest\u00fctzt wiederinstandgesetzt werden. Mithilfe der neuen Reparatur- und Fertigungsprozesse sind Schiffe deutlich schneller wieder einsatzbereit, was mit erheblichen Kosteneinsparungen verbunden ist und zur Entlastung der Logistikkette beitr\u00e4gt. Das erste Projekt f\u00fcr diesen Hybrid-Fertigungsansatz ist eine moderne Schiffsschraube. Sie wurde im 3D-Verfahren gedruckt und dann mit herk\u00f6mmlichen CNC-Fr\u00e4stechniken innerhalb weniger Tage fertiggestellt.<\/p>\n<p>\u201eDie Initiative RAMLAB des Rotterdamer Hafens ist ein gro\u00dfartiges Beispiel daf\u00fcr, wie additive Fertigung ganze Industrien revolutionieren kann,\u201c sagt Steve Hobbs, Vice President CAM und Hybrid Manufacturing bei Autodesk. \u201eEin stets auf Abruf bereiter, hybrider Fertigungsprozess f\u00fchrt zu deutlichen Zeit- und Kosteneinsparungen in der maritimen Industrie. Wir freuen uns, an diesem Projekt ausschlaggebend beteiligt zu sein. Seite an Seite mit der Schifffahrtsindustrie arbeiten wir daran, bereits heute die Zukunft der Fertigungsindustrie zu realisieren.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWir hoffen, durch die Arbeit bei RAMLAB auch branchen\u00fcbergreifend die hybride Fertigungstechnologie f\u00fcr Gro\u00dfkomponenten etablieren zu k\u00f6nnen\u201c, so Vincent Wegener, Managing Director bei RAMLAB. \u201eUnser Ziel ist es, den Rotterdamer Hafen nicht nur zu einem wichtigen Tor f\u00fcr Europa zu machen, sondern auch eine f\u00fchrende Rolle bei der Entwicklung neuer Fertigungsmethoden einzunehmen. Autodesk ist daher einer der wichtigsten Partner f\u00fcr uns. Mit der Expertise im Bereich Design und Fertigung, insbesondere dem Knowhow in Bezug auf die Kombination neuester additiver Fertigungstechnologien mit traditionellen CNC- und maschinellen Verarbeitungsmethoden, unterst\u00fctzt uns Autodesk dabei entscheidend.\u201c<\/p>\n<p>Das Pilotprojekt mit der Schiffsschraube wurde dementsprechend in enger Zusammenarbeit mit Autodesk durchgef\u00fchrt. Als n\u00e4chster Schritt soll im Sommer 2017 eine finale, skalierbare Version der Schraube gefertigt und an einem Schiff eingesetzt werden.<\/p>\n<p><strong>RAMLAB in Kooperation mit AMF (Advanced Manufacturing Facility)<\/strong><br \/>\nZus\u00e4tzlich zur Arbeit vor Ort in Rotterdam hat Autodesk RAMLAB Zugang zur Advanced Manufacturing Facility (AMF) in Birmingham erm\u00f6glicht, um dort neue Design- und Fertigungskonzepte zu erforschen. Die AMF geh\u00f6rt zum globalen Autodesk-Netzwerk von Werkst\u00e4tten, deren Aufgabe es ist, die Zukunft der Fertigung voranzutreiben. Kevin Hamilton, Ansprechpartner f\u00fcr alle technischen Aspekte des Projektes in Birmingham, bezeichnet die Zusammenarbeit mit RAMLAB als gro\u00dfen Sprung nach vorne f\u00fcr die hybride Fertigung:<\/p>\n<p>\u201eWir bringen additive Fertigung auf ein wahrhaft industrielles Level. 3D-Druck hat sich bisher immer nur auf kleinere Komponenten beschr\u00e4nkt. Aber die Technologie \u2013 sowohl Software als auch Hardware \u2013 ist nun bereit f\u00fcr gro\u00dfe Dinge und wir nutzen diese Gelegenheit, um der Welt zu zeigen, was m\u00f6glich ist. &#8221;<\/p>\n<p>Videos zu RAMLAB finden Sie hier:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ckqDKBbHz2s\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ckqDKBbHz2s<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=tTv839-Gc7U\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=tTv839-Gc7U<\/a><\/p>\n<p>Bei Interesse an Bildmaterial sprechen Sie uns gerne an unter <a href=\"mailto:Autodesk_Germany@edelman.com\">Autodesk_Germany@edelman.com.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das RAMLAB des Rotterdamer Hafens und Autodesk stellen ihr erstes Pilotprojekt in der additiven Fertigung f\u00fcr die maritime Industrie vor. 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