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Autodesk Pressecenter Deutschland

Autodesk präsentiert neue Fusion 360 Produktdesign-Funktionen und Kundeninnovationen auf der AU 2021

André Pechmann
October 7, 2021

Von Scott Reese  

Die Art und Weise zu überdenken, wie Unternehmen Produkte planen, entwerfen und herstellen, ist keine leichte Aufgabe. Viele Unternehmen haben die Bedeutung der digitalen Transformation zwar verstanden, doch die Umstellung von ganzen Fertigungsprozessen sowie der Aufbau der notwendigen Akzeptanz sind kolossale Aufgaben. Ein wesentliches Hindernis ist, dass viele digitale Werkzeuge zu komplex und zu isoliert sind, was den Wandel unnötig erschwert. Wir bei Autodesk wollen das mit unserer Cloud-basierten 3D-Modellierungs-, CAD-, CAM-, CAE- und PCB Software-Plattform Fusion 360 ändern.

Auf der Autodesk University (AU) 2021 stellen wir neue Verbesserungen für Fusion 360 und unser gesamtes Portfolio für Produktdesigner und -hersteller vor und zeigen, wie Kunden diese Funktionen nutzen können, um Produkte schneller und kollaborativer zu entwickeln.  Die neuen Autodesk-Werkzeuge befähigen Innovatoren dazu, die heutigen Herausforderungen in der Fertigung zu meistern und eine bessere Zukunft zu gestalten.

Neue Fusion 360-Produktdesign- und Simulationserweiterung  

Dank der Möglichkeit Fusion 360 zu erweitern, sind die Potenziale der Software nahezu grenzenlos. Zwei neue Erweiterungen in den Bereichen Produktdesign und Simulation sollen Anfang nächsten Jahres ergänzt werden.  Mit der Product Design-Extension können Benutzer die Erstellung komplexer Features automatisieren, die mit herkömmlichen 3D-Modellierungsmethoden umständlich und zeitaufwändig sind.

Die Simulationserweiterung bietet den Anwendern uneingeschränkten Zugang zu den bestehenden Simulationsfunktionen unter einem All-Access-Dach. Bisher waren die Simulationsfunktionen nur auf einer Pay-as-you-go-Basis verfügbar. Jetzt können Konstrukteure und Ingenieure die jeweilige Option für ihre individuellen Bedürfnisse wählen, um neue Ansätze zu entdecken, Gewicht und Materialkosten zu reduzieren und die Produktleistung zu verbessern.

Der Ansatz von Fusion 360, robuste Basisfunktionen zusammen mit technologischen Erweiterungen anzubieten, bedeutet für Kunden, dass sie nur dann für Zusatzfunktionen zahlen, wenn sie sie tatsächlich benötigen. Das Design von Unterhaltungselektronik etwa ist besonders gut geeignet, um von diesem flexiblen Ansatz zu profitieren und gleichzeitig die Kosten unter Kontrolle zu halten.

Logitech nutzt die Industriedesign-Funktionen von Fusion 360 zur Entwicklung neuer Gaming-Headsets

Logitec ist ein führender Entwickler von Unterhaltungselektronik. Die kabellosen Gaming-Headsets der G435-Familie von Logitech, die mit Fusion 360 entwickelt wurden, profitierten von Fusion’s Rapid Prototyping, der generativen Modellierung und der Fähigkeit, sich nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe zu integrieren. Während der AU wird Logitech-Chefdesigner Seter Wu darüber sprechen, wie Fusion 360 die Arbeitsprozesse von Logitech durch schnelles Prototyping und eine gemeinsame Datenquelle fundamental vereinfacht und die gesamte Kommunikation im Unternehmen positiv beeinflusst hat.

Das Ziel von Autodesk ist es, unsere Kunden dort abzuholen, wo sie sind, indem wir bestehende Plattformen und Arbeitsprozesse durch die Nutzung neuer Cloud-basierter Tools und gemeinsamer Datenplattformen vereinfachen. Logitech konnte Fusion 360 problemlos in die bestehende Design- und Entwicklungsinfrastruktur einbinden und ohne größere Eingriffe die Möglichkeiten der Fusion 360-Tools erforschen. Das ist nur eines von vielen Beispielen, die die Qualität des ganzheitlichen Designs, der Prototyping-Fähigkeiten sowie des nahtlosen Workflows der Cloud-fähigen Designplattform eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Ansys-Simulationstechnologie wird in Fusion 360 integriert, um das PCB-Design zu optimieren 

Aufbauend auf der bisherigen Zusammenarbeit gewähren Autodesk und Ansys eine Vorschau auf die Pläne für vollständig in Fusion 360 integriertes PCB-Design für Leiterplattenentwürfe, -verifizierung und -validierung. Diese erste Integration wird es Anwendern ermöglichen, PCB-Designs mit der branchenführenden Ansys-Validierungstechnologie zu verifizieren und zu validieren. Es wird zudem die Möglichkeit geben, eine erweiterte Regelprüfung von Leiterplattendesigns durchzuführen, um nahezu in Echtzeit Einblicke in die elektrische Leistung des Produkts zu erhalten, um Spezifikationen und Zertifizierungsanforderungen zu erfüllen. Darüber hinaus wird die Integration den Benutzern helfen, die Effizienz zu erhöhen und Fehleraufkommen signifikant zu verringern. Das macht Fusion 360 zu einer zentralen Anlaufstelle für die Entwicklung und Verifizierung von Elektronikgeräten.

Auch unsere kontinuierliche Zusammenarbeit mit Ansys demonstriert die Erweiterbarkeit von Fusion 360. Die Software und ihre Erweiterungen bauen auf der Autodesk Forge-Plattform auf und sind nicht auf Autodesk-Anwendungen beschränkt, denn wie die Arbeit von Logitech zeigt, muss die Zukunft des Designs flexibel sein. Autodesk sucht stetig nach Möglichkeiten, um unsere Produkte zu verbessern, und wir glauben nicht, dass wir alles immer allein schaffen können. Wir freuen uns daher, dass wir diesen ersten Schritt mit Branchenführern wie Ansys machen und deren Technologie in Fusion 360 integrieren.

Neue Ausbildungszertifikate, die sich auf Fertigungsaufgaben und nicht nur auf Werkzeuge beziehen   

Autodesk entwickelt nicht nur robuste Konstruktions- und Fertigungstools, sondern engagiert sich auch für die Behebung des kritischen Fachkräftemangel in der Fertigung. Deshalb werden wir vier neue Berufszertifizierungen einführen, die auf Fusion 360 abgestimmt sind und die Kursreihe für Maschinenbauer und Maschinenbauingenieure vervollständigen. Aufbauend auf dem im letzten Jahr angekündigten Autodesk-Zertifizierungsprogramm, verstärkt Autodesk somit die Bemühungen, Fachleute in der Fertigung dabei zu unterstützen, ihre Fähigkeiten selbstbestimmt auszubauen und ihren Lebenslauf zukunftssicher zu machen.

Unsere industrievalidierten Zertifikate zeigen Arbeitgebern nicht nur, dass Fachkräfte die modernen Fertigungswerkzeuge und -technologien von heute beherrschen, sondern auch, dass sie ganzheitlich denken und den neu entstehenden, vernetzten Fertigungsaufgaben von morgen gewachsen sind. Mit diesen Optimierungen kommt Autodesk dem Ziel näher, die Führungskräfte, Innovatoren und Konstrukteure der Zukunft mit dem Wissen und den digitalen Werkzeugen auszustatten, die sie zur Bewältigung unserer größten Herausforderungen benötigen.

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