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Die Massivwand- und decke, die Hohldielendecke und die Filigrandecke (Gitterträgerdecke) – die Reihe von Fertigbetonteilen wurde um ein fünftes Element erweitert. Die neueste Version der Autodesk Structural Precast Extension für Revit 2020.1 beinhaltet die Doppelwand.

Und was bedeutet das nun?

Die Fertigteilerweiterung unterstützt bei der Detaillierung von Betonfertigteilen. Einmal konfiguriert werden Revit Wände und Decken automatisch segmentiert & bewehrt und Fertigungspläne sowie CAM-Daten auf Kopfdruck erstellt. Mit diesem automatisierten Prozess werden nun auch Doppelwände erstellt, neben den bereits erwähnten Fertigteilelementen.

Bei der Doppelwand handelt sich um eine Art vorgefertigte Wand, die aus 2 vorgefertigten Betonschichten besteht, die durch einen Spalt getrennt und durch Gitterträger aus Beton zusammengehalten werden. Der Spalt, der in Revit als Luftschicht dargestellt wird, wird dann auf der Baustelle mit Ortbeton ausgefüllt.

Die Fertigteile können beliebig miteinander kombiniert werden. So werden verschiedene Konstruktionssysteme wie Massivdecken und -wänden, Hohldielendecken und Doppelwänden, Gitterträgerdecken und Doppelwände oder jede andere Kombination, je nach statischer Machbarkeit, Fertigungsverfügbarkeit und regionaler Praxis umgesetzt.

Die Doppelwände zeigen workflowmäßig ein ähnliches Verhalten wie die bereits vorhandenen Elemente, d.h. regelbasierte automatische Segmentierung, Bewehrung, Erzeugung von Werkstattzeichnungen und Erzeugung von CAM-Dateien in den Dateiformaten Unitechnik und PXML. Da es auch auf dem Konzept der Teilelemente basiert, ist die Geometrie der Schichten sehr anpassbar, was unterschiedliche Konturen für jede von ihnen und eine einfache Bearbeitung der Anschlüsse zwischen den Elementen ermöglicht.

Für zusätzliche Anpassungen sollte man immer die verfügbaren Werkzeuge im Auge behalten, wie z.B. die Zeichnungsmatten, die Möglichkeit, die manuell hinzugefügten Einbauteile oder Bewehrungsstäbe automatisch in die entsprechende Fertigteilbaugruppe einzubetten, Dynamo-Skripte, die noch mehr Automatisierung bei der Bewehrungs– und Installationskomponentenmodellierung ermöglichen und, für die anspruchsvollsten Anforderungen, die spezielle Precast-API.

Zu beachten ist, dass diese neue Version der Erweiterung über die Autodesk Desktop App verfügbar ist und mit Revit 2020.1 arbeitet, um alle aktuellen Plattformverbesserungen zu nutzen.

Diese neueste Version der Erweiterung ermöglicht es jedem, der an Fertigteilgebäuden aus ebenen Elementen arbeitet, die Vorteile der regelbasierten Automatisierung auf der Revit-Plattform zu nutzen, um multidisziplinär zu koordinieren, Konstruktions- und Detaillierungsfehler zu reduzieren, so dass solche Projekte schneller, mit weniger Aufwand und Verschwendung in der Fabrik und vor Ort durchgeführt werden können.

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Stephanie Hoerndler

Stephanie Hörndler ist seit 2013 bei Autodesk in München als Technical Specialist in der Region Central Europe tätig. Sie betreut die Autodesk Vertriebspartner und Kunden im Bereich Tragwerksplanung, Projektplattform und Construction. Stephanie machte Ihre ersten Schritte im Bauwesen in Österreich mit der Ausbildung zur Bautechnikerin an der HTL Linz und arbeitete mehrere Jahre in einem Statik- und Konstruktionsbüro, bevor Sie mit dem Studium Fachrichtung Bauingenieurwesen an der HTWK Leipzig begann. Mit dem Abschluss im Fachbereich Konstruktiver Ingenieurbau zum Thema Schnittstellen war der Weg nach München zur Autodesk geebnet. Ihre Freizeit verbringt Sie gerne in den Bergen beim Snowboarden, Langlaufen oder Wandern.

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