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BIM Blog

Neue Versionen von Advance Steel und Steel Connections for Revit

Kurzer Überblick über die Neuerungen in den 2018er Versionen der Tragwerksanschlüsse für Revit und Advance Steel

Autodesk gibt eine Vorschau auf die neuen Versionen von Advance Steel und Steel Connections for Revit auf der NASCC 2017

Autodesk Revit und Advance Steel verbinden die Stalhbaukonstruktion und Fertigung

Seitdem Autodesk im Jahr 2013 die Technologie für Advance Steel gekauft hat, ist der zentralisierte BIM-Ablauf vom ersten Entwurf bis zur Werkstattdetailierung auch im Bereich der Stahlbaukonstruktion ganz klar im Fokus. So war es ein erster logischer Schritt, die Interoperabilität zwischen Autodesk Revit und Advance Steel weiter zu verbessern. Während der diesjährigen amerikanischen Stahlbau-Konferenz NASCC (ähnlich dem deutschen Stalhbautag des DStV) wurden die Neuerungen der 2018er Advance Steel Version gemeinsam mit einem Ausblick auf die Erweiterungen in den Tragwerksverbindungen für Revit bekannt gegeben. Die für Mitte April geplante Version wird nun eine nahtlose Übernahme des detaillierten Revit-Modells und eine Synchronisierung aus Advance Steel zurück nach Revit ermöglichen – ein weiterer großer Schritt für BIM im Stahlbau.

Im Detail bedeutet dies, dass Ingenieure noch präzisere Modelle und Stücklisten aus Revit an den Stahlbaufertiger übergeben können. Außerdem können Stahlbaukonstrukteure somit noch schneller auf Entwurfsänderungen reagieren und zeitnah die geforderten Dokumente an den Fertiger übergeben.

Natürlich kommt auch Autodesk’s Tragwerksverbindungen für Revit 2018 mit mehreren großen Verbesserungen zu den Kunden – unter anderem einer Erweiterung der parametrischen Anschlüsse auf über 130 Varianten, welche natürlich genauso parametrisch nach Advance Steel synchronisiert werden können und so den BIM-Kreislauf ermöglichen. Hinzu kommt die Möglichkeit, nun auch Anschlüsse an kundenspezifischen Querschnittsfamilien generieren zu können – der dringendste Wunsch unserer Kunden nach der Veröffentlichung der ersten Version. Auch die Bemessung dieser Anschlüsse nach Eurocode 3 berücksichtigt die Parameter dieser Familien.

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Bild 1: Tragwerksverbindungen für Revit 2018 beinhaltet nun 130 parametrische Stahlbauanschlüsse, welche synchronisiert werden können, um den Informationsaustausch zwischen Ingenieur und Fertiger zu vereinfachen. Bild geschützt für Autodesk.

Wie sehr unsere Kunden schon heute von diesem Workflow profitieren, zeigt beispielhaft eine erst kürzlich veröffentlichte Erfolgsgeschichte eines Stahlbaufertigers aus Großbritannien – TSI Structures. Durch die Übernahme des Revit-Modells in Advance Steel, konnte die Zeit zur Erstellung der Fertigungsdokumentationen um 20% reduziert werden. Hier können Sie dazu gern mehr erfahren (in Englisch).

Nicolas Mangon, Vice-President von Autodesks Architektur- und Ingenieurstrategiegruppe meint: „Autodesk befindet sich an vorderster Front, wenn es darum geht, BIM in der Entwurfs- und Planungsphase voranzutreiben. Wir sind überzeugt davon, dass Konstruktion und Fertigung unabdingbare Komponenten sind, um die Informationskette vom Entwurf zur Baustelle durchgängig zu machen. Mit diesen neuen Produktversionen, sind wir in der Lage, diesen Wechsel weiter voranzutreiben und die Effizienz im Bauwesen durch das integrierte BIM zu steigern. Kernelement ist dabei der nahtlose, verlustfreie Austausch der Informationen.“

Neue Funktionen, die dem Anwender das tägliche Arbeiten zu erleichtern

Die diesjährige Version enthält zahlreiche Verbesserungen, um die Anwendbarkeit zu erleichtern. Beispielsweise wurde Advance Steel vollständig in die AutoCAD-Plattform integriert und erlaubt dabei eine schnellere Installation und einheitliche Lizensierung. Außerdem gibt es einen neuen, übersichtlichen Dialog, der alle Kundenanpassungen in der Software schnell in die neue Version überträgt. Dadurch wird dem Kunden der Umstieg wesentlich erleichtert.

 

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Bild 2: Einstellungen können nun ganz einfach und zeitsparend mit einem Dialog in die neue Version übernommen werden.

 

Noch mehr Kontrolle auf den Zeichnungen

Advance Steel 2018 beinhaltet auch neue Funktionen um die Zeichnungsableitung noch besser zu kontrollieren und zu vereinfachen. Kernpunkte hierbei sind:

  • Modellansichten lassen sich mit einer Kamera kombinieren, um noch einfacher Übersichtszeichnungen zu erstellen
  • Mit Konstruktionsdetails aus der Zeichnung heraus – bisher Bestandteil von Revit – ist es nun auch in Advance Steel möglich, aus einer Übersichtszeichnung heraus weitere Details zu erstellen. Diese definieren schwierige Konstruktionspunkte automatisch in einem höheren Maßstab und sind mit zusätzlichen Beschriftungen und Bemaßungen versehen.

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Bild 3: Modellansichten sind nun mit Kameras verknüpft und erleichtern die Erstellung von Übersichtszeichnungen.

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Bild 4: Detailableitungen helfen dem Anwender bei der Zeichnungserstellung Zeit zu sparen.

Autodesk macht es nun noch leichter, in den BIM-Prozess einzusteigen und zu investieren

Die Zusammenfassung mehrerer Softwareprodukte, wie Autodesk Revit und Autodesk Navisworks Manage in der Autodesk Industry Collection für Architekten und Ingenieure hilft auch den in der Stahlkonstruktion Beteiligten, sich einfach und schnell in die neuen Prozesse und Technologien einzuarbeiten. Wenn dann noch Advance Steel mit dazu kommt, haben die Projektteams Zugang zu starken BIM-basierten Werkzeugen, die den gesamten Prozessablauf vom Entwurf über die Detaillierung bis zur Fertigung abbilden können.

Zusätzlich hat Autodesk die Subscription der Industry Collection und für Advance Steel noch bequemer und flexibler gestaltet.

Verfügbarkeit

Autodesk Advance Steel 2018 steht seit dem 1. April 2017 hier zum Installieren bereit. Autodesk Steel Connections for Revit 2018 wird voraussichtlich ab dem 18. April 2017 verfügbar sein.

Sehen Sie hier, wie Autodesk Produkte das Verbinden von Design und Fertigung unterstützen können.

Wenn Sie mehr über die Industriekollektion für Architekten, Ingenieure und Konstrukteure erfahren möchten und was diese für Bauingenieure bedeutet, dann lesen Sie diesen Blog oder schauen dieses Video.

 

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Lejla Secerbegovic

Lejla ist Architektin und bezeichnet sich selbst gerne als digitale Enthusiastin. Nach dem Architekturstudium an der TU Wien mit Schwerpunkt Architekturinformatik und digitale Medien konnte sie in diversen Architekturbüros in Wien, Köln und Aachen Erfahrungen in allen Leistungsphasen sammeln. Aus dem Wunsch heraus, die BIM und die Digitalisierung im Bauwesen voranzutreiben, wechselte sie 2012 zu einem großen deutschen Bauunternehmen als Revit- und BIM-Expertin. Lejla arbeitet seit 2015 als Technische Spezialistin für BIM bei Autodesk in München und bloggt über Revit, openBIM, Dynamo, generatives Design und Virtual Reality, sowohl hier als auch auf ihrem privaten Blog bim-me-up.com.

1 Comment

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  1. AvatarLars Kulowat

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    Top Software, die in der neuen Version nochmal deutlich verbessert worden ist. Macht Spaß mit der Software zu arbeiten!

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